Georg Elser

Er wollte „ein noch größeres Blutvergießen verhindern“: Georg Elser unternahm 1939 im Münchener Bürgerbräukeller einen Attentatsversuch auf Hitler. Hitler verließ das Gebäude nur einige Minuten früher als erwartet. Die mit einem Zeitzünder versehene Bombe explodierte zu spät.

Georg Elser wurde noch am selben Tag festgenommen. Man inhaftierte ihn zunächst im Konzentrationslager Sachsenhausen, später im KZ Dachau. Im April 1945, wenige Wochen vor Ende des Krieges, wurde Georg Elser auf Befehl von Hitler ermordet.

In der Straße der Erinnerung in Berlin-Moabit wird dem Widerstandskämpfer Georg Elser und weiteren Persönlichkeiten der deutschen Geschichte gedacht.

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Georg Elser

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Georg Elser

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Weltzeituhr, Berlin

Weltzeituhr, Alexanderplatz, Berlin
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Weltzeituhr

Podcast „Tune in!“: In Mittelerde spricht man Jiddisch

Robert ‚Itzik‘ Goldenberg sammelt jiddische Bücher – oder vielmehr: er rettet jiddische Bücher. Innerhalb von knapp 20 Jahren hat er für das Yiddish Book Center ehrenamtlich über 10.000 Bücher in jiddischer Sprache zusammengetragen und sie damit für die Nachwelt erhalten. In der Podcast-Episode The Story of a zamler berichtet er, wie seine Sammelleidenschaft erwachte.

Der von Aaron Lansky präsentierte Podcast „Tune in!“ wird vom Yiddish Book Center in Amherst (Massachusetts) produziert. Der Podcast informiert in englischer Sprache über Themen rund um die jiddische Sprache und Kultur. Auf den Hörer warten unter anderem Nachrichten über die „jiddische Farm“ oder ein Interview mit Tori Avey, die sich in ihrem Blog The Shiksa in the kitchen kulinarischen Themen widmet.

Jiddisch-Podcast_Tune InEfrat Gal-Ed von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beleuchtet in der Episode Delving into the life and work of Itzik Manger das Wirken des in Czernowitz geborenen Schriftstellers Itzik Manger. Sie berichtet, wie der „Prinz der jiddischen Ballade“ in jungen Jahren jeden Pfennig sparte, um sich eine deutsche Ausgabe von Heines Buch der Lieder kaufen zu können. Wenig später musste sich der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Itzik wieder von seinem geliebten Heine trennen – damit seine Mutter von dem Geld Brot für die Familie kaufen konnte.

Zweieinhalb Jahre lang war Barry Goldstein mit Bilbo Beutlin auf Wanderschaft. Das Ergebnis seines Abenteuers präsentiert er in der Podcast-Episode Now in Yiddish – Der Hobit. Auf die Frage, warum er ausgerechnet Der Hobbit ins Jiddische übersetze, antwortete er: „Warum nicht?“ Die jiddische Übersetzung von Goldstein trägt den hübschen Titel Der Hobit oder ahin un vider tsurik. Eine kleine Hörprobe aus dem Werk gibt es in der Episode ebenfalls. Goldsteins nächstes Projekt? Er wird sich vermutlich an den ersten Band von Der Herr der Ringe wagen…