„KHAAAAN!!!“ Oder: Der Tag, an dem ein Sprachzertifikat fast die Welt gerettet hätte

Die Rückkehr eines Superschurken und der etwas holprige Beginn einer wunderbaren Freundschaft – Star Trek Into Darkness ist ein absolutes Spektakel für Augen und Ohren.

Und dennoch: Kommunikationsprobleme, wohin man schaut. Zum Beispiel zwischen Kirk und Spock: Dass mangelnde Absprachen bei Logbuch-Einträgen den Verlust des Kommandos nach sich ziehen können, sollte wirklich jedem eine Lehre sein.

Meinungsverschiedenheiten gibt es auch zwischen Kirk und Scotty. Diese werden gelöst, indem Scotty den Dienst quittiert. Mehr als holprig verläuft zudem die Kommunikation mit Khan Noonien Singh. Und wer sich an Zorn des Khan erinnert, dem schwant Böses.

Allein Kommunikationsexpertin Uhura überrascht positiv, und zwar mit klingonischen Sprachkenntnissen. Diese seien zwar „etwas eingerostet“, teilt sie mit, allerdings gelingt es ihr dann doch, dem klingonischen Muttersprachler ihre „Hoffnungen und Ziele zu beschreiben“ und „zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen“ zu geben, womit sie also mindestens über das Sprachniveau B1 verfügt.

Doch selbst in Star Trek wird die Welt nur fast durch ein Sprachzertifikat gerettet. Und so bleibt jedem, der Fremdsprachen lernt, ein Trost: Worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man die Gedanken verschmelzen.

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Autor: andreabreuer

Bloggt über Weltliteratur & Straßenpoesie. Arbeitet mit Texten, Menschen & Sprachen. Mainz. |

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