Bücherkoffer: In Büchern reisen

Petra von Phileas Blog hat mir die große Freude bereitet, einige meiner Schätze in ihrer Rubrik „Bücherkoffer“ unterbringen zu dürfen.

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Autor: andreabreuer

Bloggt über Weltliteratur & Straßenpoesie. Arbeitet mit Texten, Menschen & Sprachen. Mainz. |

5 Kommentare zu „Bücherkoffer: In Büchern reisen“

  1. Das erinnert mich daran, dass ich unbedingt Der Meister und Margarita lesen will – zumal es das Lieblingsbuch meines sehr klugen Schwiegervaters ist und in meinem Regal auf mich wartet. Und es macht mir bewusst, dass ich nicht die geringste Ahnung von jiddischsprachiger Literatur habe – mir fällt nicht ein einziger Autor ein. Hast Du noch ein, zwei Tipps? Die beiden Autoren in Deinem Koffer gibt es nämlich ärgerlicherweise schonmal nicht in unserer Bibliothek, sagt der Online-Katalog.

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    1. Liebe Desirée,

      vielen Dank für Deinen Kommentar! „Meister und Margarita“ ist genau das richtige für lange Winterabende, und sehr amüsant ist es dazu.

      Wegen Deiner Frage zur jiddischsprachigen Literatur: Wenn man in die USA schaut, gibt es unzählige jiddische Werke, die ins Englische übersetzt wurden, aber hier in Deutschland: nix, oder fast nix. Wenn einmal ein Buch ins Deutsche übersetzt wird, erlebt es vielleicht eine Auflage und das war’s dann… Deswegen ist es auch schwierig Werke zu nennen, wenn man sie hier doch nicht zu lesen kriegt.
      Neben Abraham Sutzkever kannst Du es aber mal mit Josef Burg (http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Burg_(Schriftsteller))
      oder Itzik Manger (http://de.wikipedia.org/wiki/Itzik_Manger) probieren.

      Als Einstieg kann ich Dir einen Artikel aus der Zeit empfehlen, er handelt von Abraham Sutzkever, erwähnt auch den Schrifststeller Abba Kovner (http://de.wikipedia.org/wiki/Abba_Kovner), die beide der Dichtergruppe „Jung Wilne“ angehörten und in Wilna als Partisanen gegen Nazi-Deutschland kämpften: http://www.zeit.de/1993/03/worauf-es-ankommt.
      (Dazu mein persönlicher Lektüretipp: Arno Lustiger: Zum Kampf auf Leben und Tod).

      Ich habe vor, einen Blogbeitrag zum Thema „Nicht-Präsenz jiddischer Autoren auf dem deutschen Buchmarkt“ zu schreiben, aber dafür ist noch einiges an Recherche erforderlich. :-) Ich hoffe, Du lässt Dir von der deutschen Verlagslandschaft nicht die Laune am Thema verderben!!

      Liebe Grüße, Andrea

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      1. Toll, vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps! Ich habe gerade direkt den Online-Katalog unserer Stadtbibliothek durchforstet: Sie haben tatsächlich Bücher von allen Autoren, die Du genannt hast, außer von Abba Kovner. Ich fürchte, ich hatte gestern nach den Titeln gesucht und deshalb den Titel von Abraham Sutzkever nicht gefunden. Dann kann ich ja loslesen. Vielen Dank nochmal. Sobald ich ein Buch gelesen habe, melde ich mich zurück =)

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