Zurück nach Camden

Featuring den kleinen Charles Dickens, Amy Winehouse, Morrissey, Bücher und Nerd-Dinge nebst einem Taxifahrer sowie Street Art mit Träumer. 

„Come back to Camden“, singt der selbsternannte Tausendsassa Morrissey, und wir sind nach Camden Town zurückgekehrt, dicht zusammengepresst in der Northern Line, mit Touristen aus aller Welt.

Camden Town gehört zu den spannendsten Touri-Fallen von London, zumal die Gegend um die Main Street ein großer, bunter Outdoor-Konsumtempel für Nerds und Bibliophile ist:

Camden Town ist auch jener Ort, an dem Charles Dickens einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Von hier ging er als Zwölfjähriger zu Fuß zur Arbeit, hinunter zur Warren’s Blacking Factory am Strand, direkt an der Themse. Eine ordentliche Strecke.

Camden Town, und hiermit kehren wir zurück zu Morrissey, ist ferner jener Ort, „where taxi drivers never stop talking“. So auch Mitch Winehouse, Vater der großen Amy, die bis zu ihrem Tod in Camden lebte.

Twitter Mitch Winehouse

Seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass seit 2014 eine lebensgroße Statue an Amy Winehouse erinnert.

Camden Town Amy Winehouse

Aber Amy ist in Camden ohnehin omnipräsent, hier auf der Main Street im Jahr 2013…

…und 2015:

Camden Town Amy Robin Williams

Abseits des Touristenrummels, in den Seitenstraßen, hat der chilenische Street Artist Otto Schade der Sängerin ein Denkmal gesetzt:

Camden Town Street Art Amy Winehouse Otto Schade

Und da er sich für das Kunstwerk schon an den Fahrrädern vorbeiquetschen musste, hat er gleich noch eines hinterlassen:

Camden Town Street Art Otto Schade

Ein Träumer in Camden, but he’s not the only one. Street Art von Gnasher:

Camden Town Street Art John Lennon Gnasher

Merke: Nicht jeder Polizist an einer Backsteinmauer stammt aus der Dose von Banksy. Das folgende Werk von Trust iCON nennt sich Last Trip to Wonderland.

Camden Street Art Trust iCON

Und noch ein Londoner Mädchen, dieses Mal von dem französischen Street Artist Zabou, der auch für das hier gezeigte Jack-the-Ripper-Werk in Whitechapel verantwortlich ist.

Camden Street Art Zabou

Londoner im Regen – ein Mural von Dan Kitchener:

Street Art Camden Rain Dan Kitchener Street Art Camden Rain Dan Kitchener 2

Und abschließend noch ein wenig Kunst unter der Stadt – auf dem Weg zum stillen Örtchen:

Street Art Camden

Ach. Ihr interessiert euch gar nicht für Camden, sondern wolltet nur im Bus nach Hampstead Heath? Bloß nicht.

Bloß nicht nach Hampstead Heath

 

 

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Autor: andreabreuer

Bloggt über Weltliteratur & Straßenpoesie. Arbeitet mit Texten, Menschen & Sprachen. Mainz. |

5 Kommentare zu „Zurück nach Camden“

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