„Das kann ich nicht twittern!“ – LiteraturCamp Heidelberg

Besucht man zum zweiten Mal ein Barcamp, gehört man irgendwie schon zu den alten Hasen. Erspart wird einem beispielsweise die Running-Gag-Begrüßung: „Hallo! Jeder, der zum ersten Mal auf einem Barcamp ist, muss eine Session anbieten.“

Besucht man zum zweiten Mal ein Barcamp, gehört man irgendwie nicht zu den alten Hasen – denn man weiß, dass die Basisverpflegung kostenlos ist, schleppt aber trotzdem das Survival Kit für einen dreiwöchigen Wildnisaufenthalt mit.

Das LiteraturCamp Heidelberg (#litcamp16) fand am 11. und 12. Juni 2016 in der Alten Feuerwache Heidelberg statt. Wie bei einem Barcamp üblich, werden die Themen der Sessions erst am Tag selbst festgelegt – jeder Teilnehmer darf eine Session anbieten oder auch, in der Hoffnung auf anwesende Experten, eine Session erfragen.

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Ich war Deutschland: Rotation Curation for Germany

Social Web Ranger Wibke Ladwig war es schon, und auch der freundliche @iPhelBlues aus der Blog-Nachbarschaft: Deutschland. Und zwar für genau eine Woche.

Unter dem Twitter-Rotationsaccount @I_amGermany spricht Deutschland seit Juni 2012 mit der Welt. Der Gedanke hinter dem von @diebestimmerin geleiteten Projekt: Deutschland soll von vielfältigen Stimmen repräsentiert werden.

Für das Projekt gibt es nur einige wenige Regeln. Die wichtigste: Seid freundlich zu euren Followern. Und so habe ich – entgegen meinen Netzgewohnheiten – jeden Tag brav „Guten Morgen“ gesagt:

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Vom nationalen Unwohlsein – Ondjaki: Die Durchsichtigen

Es atmet wie ein „lebendiges Wesen“, das Maianga-Gebäude im Herzen Luandas, mit seinen verwinkelten Gängen, den „ins Nirgendwo führenden Türen“ und dem riesigen Loch im Erdgeschoss. Während die Hitze die angolanische Hauptstadt durchdringt, sprudelt es im ersten Stock des Hauses. Das ewige Wasser geborstener Rohre flutet das düstere Stockwerk – „ein Fluss ist das […], nur Fische fehlen noch und Krokodile“, sagt Bewohnerin OmaKunjikise, „und dann heißt es, Jesus sei über das Wasser gelaufen!, einen Scheiß ist er“, sagt der Minister.

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Schwebende Bücher, erste Worte, Lesefreude – Welttag des Buches

Ein libro sospeso ist ein schwebendes Buch. Schwebend? Warum denn schwebend? Pate stand ein Brauch aus Neapel, erfahre ich, der Caffè sospeso. Man trinkt einen Kaffee und zahlt zwei. Der zweite Kaffee bleibt in der Schwebe, bis ein Bedürftiger kommt und um einen Kaffee bittet.

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#delicious_german_viza

Assaf Alassaf: Abu Jürgen. Mein Leben mit dem deutschen Botschafter

Im Rahmen seiner Kampagne für das deutsche Visum schwört Abu Rita der argentinischen Fußballmannschaft ab, er lässt das Haus der deutschen Botschaft in Beirut bespitzeln, liest Brecht und gibt eine maßgeschneiderte „schwarze Hose aus Pfirsichsamt mit achtzehn Bundfalten“ in Auftrag – was man als Syrer eben so für ein deutsches Visum tut.

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Zurück nach Camden

Featuring den kleinen Charles Dickens, Amy Winehouse, Morrissey, Bücher und Nerd-Dinge nebst einem Taxifahrer sowie Street Art mit Träumer. 

„Come back to Camden“, singt der selbsternannte Tausendsassa Morrissey, und wir sind nach Camden Town zurückgekehrt, dicht zusammengepresst in der Northern Line, mit Touristen aus aller Welt.

Camden Town gehört zu den spannendsten Touri-Fallen von London, zumal die Gegend um die Main Street ein großer, bunter Outdoor-Konsumtempel für Nerds und Bibliophile ist:

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Allein unter Männern

I.

Zuerst sehe ich die Urkunden. Die Urkunden, dann das Fax-Gerät und den Computer. M. selbst sitzt am Schreibtisch, lächelt stolz, in schwarzem Anzug. „Meine Kanzlei“, erklärt er mir.

Jetzt steht M. am Grill. Ein großer Garten. „Mein Haus.“

Ziemlich keck, der Kleine, das Papier gerollt im Mundwinkel, er mimt grinsend einen Raucher. „Mein Jüngster, zwei Jahre.“ M. lächelt.

„Meine Frau.“ Sympathisch, finde ich, freundliches Lächeln. „Wo ist sie jetzt?“ „Sie wartet. Mit den Kindern.“

„Mein Auto.“ Finger huschen über das Display. Zoom. Zwei Einschusslöcher über dem Vorderreifen. Wir blicken uns an.

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„Die Tauben verstanden das aber nicht.“ – Abbas Khider: Die Orangen des Präsidenten

Als Mahdi neun Jahr alt ist, fällt sein Vater im Ersten Golfkrieg. Seitdem nennt man Mahdi den Märtyrersohn. In der Schule erhält er als Belohnung in allen Fächern zehn Punkte. Seine Mutter, ganz pragmatisch, kauft mit dem Geldgeschenk der irakischen Regierung eine Wohnung und eröffnet einen kleinen Laden – den nennt sie „Märtyrergemüsegeschäft“.

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„Diese Welt ist ein Wald.“ – Ein Chat von der Flucht

Mein Akku ist gleich leer. Chat von einer Flucht. Mikrotext„Das ist keine Reise, das ist ein Roman“, schreibt Faiz. Da ist er schon mehrere Wochen unterwegs. Eine „furchtbare Reise“ sei es, teilt er Julia im Chat mit. Und auch: „Es ist alles ein Abenteuer oder ein Roman.“

In seiner syrischen Heimat war Faiz Medienaktivist. Nun wird er gesucht, „vom Regime und von ISIS“. Seine Flucht führt ihn aus der Türkei durch Mazedonien und Serbien, dann nach Rumänien. Julia ist Faiz‘ virtuelle Reisebegleiterin. Immer wieder fragt sie ihn, wie sie ihm helfen könne. Sie erlebt die einzelnen Etappen seiner Flucht und immer wieder die Rückschläge. Mehrmals wird Faiz von der Polizei aufgegriffen, landet im Gefängnis: „Ich geh einfach zurück nach Syrien. Ich bin ein Pechvogel. Immer werde ich erwischt.“

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Oh Freunde, diese Töne.

Die AfD. Gestern in Mainz unter dem Gutenberg-Denkmal.

Der Dom dunkel, das Mainzer Staatstheater mit Bahnhofsbeleuchtung und Banner aus Lessings Nathan: „Es eifre jeder seiner unbestochenen von Vorurteilen freien Liebe nach.“

Rund 1.000 Gegendemonstranten lärmen, was das Zeug hält. Lauter Applaus, als aus dem Theater die Ode an die Freude erklingt: „Alle Menschen werden Brüder.“

Vor mir, direkt an der Absperrung, eine alte Dame, die im strömenden Regen mit ihrer Trillerpfeife unablässig gegen die AfD anlärmt. Bei ihr ein Flüchtling. Er ist ganz stumm und hält ihr den aufgespannten Regenschirm über den Kopf.

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Wanderungen durch Londons East End: Street Art in Shoreditch


Wo genau liegt das Londoner East End? Wo beginnt es, wo endet es?

Eine exakte geographische Verortung, eine Grenzziehung, scheint kaum möglich. Das East End wächst Tag um Tag mit der Metropole, das East End schrumpft Stunde um Stunde mit der voranschreitenden Gentrifizierung einzelner Stadtteile. Fest steht jedenfalls, dass das East End in einer der finsteren Gassen östlich der City of London beginnt und im Süden von der Themse begrenzt wird.

Gefühlt beginnt das East End dort, wo die Londoner CCTV-Überwachungskameras enden und die futuristischen Finanzhochhäuser des seelenlosen Canary Wharf noch nicht den Blick gen Himmel verstellen – perfekte Rahmenbedingungen für Street Artists.

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Transparenz-Lehrstück aus der Vorhölle des Buch-Marketings

Irgendwo in Deutschland. Eine institutionell-internationalisierte regionale Buchmesse für Kleinverlage. Verlegerin Z. steht allein an ihrem Stand und starrt ins Leere. Bloggerin A. und ihr Blogpraktikant J. treten hinzu.

BLOGGERIN A. [greift ohne zu zögern nach zwei Büchern und blättert sie durch]: Die sind ja spannend…

VERLEGERIN Z.: Mhm.

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Für Blender und Geheimagenten: Was suchst Du?

Ich werde immer wieder darauf angesprochen, ob es mehr als nur eine Einleitungsphrase für Blender 2.0 gibt.

Was die Welt außerdem ständig von mir wissen möchte: Was sind eigentlich Deine Lieblingssuchanfragen, die SEO-Gott Google in letzter Zeit auf Deinen Blog gelenkt hat? Und könntest Du bitte unbeantwortet gebliebene Suchanfragen beantworten, damit niemand vom Glauben abfällt?

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Martello Tower, Sandycove: Rather bleak in wintertime…


„Rather bleak in wintertime, I should say. Martello you call it?“

Ja, Martello Tower nennt man ihn, den berühmten Schauplatz aus James Joyce‘ Klassiker Ulysses.

Etwas trist sieht er tatsächlich aus, der Martello Tower in Sandycove, in dem Joyce einige Tage im September 1904 lebte:

Martello Tower Sandycove 1

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Sprayer bei der Arbeit: Meeting Of Styles Germany, Mainz-Kastel

„Auf die Leiter!“, ruft jemand über die Gleise, der Street Artist winkt lachend zurück und setzt seine Arbeit gehorsam fort.

An diesem Wochenende findet erneut das Meeting Of Styles Germany statt. Künstler aus aller Welt verschönern die Wände rund um den Brückenkopf in Mainz-Kastel mit ihren (hier) legalen Kunstwerken. An einigen Häusern entstehen beeindruckende Murals. Der Bahnhof von Mainz-Kastel leuchtet in neuen Farben; ebenso die Lärmschutzwände an den Gleisen, einige Gehminuten rheinaufwärts.

Es ist ein buntes Familienfest bei Sonnenschein. Kleine Kinder tanzen zu Live-Rapmusik, ein Junge probiert sich unter fachkundiger Anweisung des Experten an der Dose (ja, natürlich mit Atemschutz).

Sprayer bei der Arbeit, Szenen vom Samstag:


Meeting of Styles Mainz-Kastel 01

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NoViolet Bulawayo: Wir brauchen neue Namen

Wir brauchen neue NamenNamen gibt es viele in diesem Roman: Da ist die junge Protagonistin Darling, die mit ihren Freunden Bastard, Chipo und Godknows durch die Straßen ihres Ortes zieht. Der Ort trägt den Namen Paradise. Paradise ist eine Blechhüttensiedlung.

Um sich die Zeit zu vertreiben, erfinden Darling und ihre Freunde Spiele, zum Beispiel das Landspiel: „Aber vorher müssen wir uns um die Namen streiten, weil alle bestimmte Länder sein wollen, also alle wollen USA sein und England und Kanada… Keiner will so ein lumpiges Land sein wie Kongo, Somalia oder Irak, wie Sudan, Haiti oder Sri Lanka oder auch das, in dem wir leben.“

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Street Art Mainz: Menschen, Monster, Aliens

 

Popkultur goes Subkultur?

Wand- und Bodenmalereien auf den Straßen von Mainz, featuring Spock (auf der Brücke), Satzbaumeister Yoda, Monk, Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter „Pippi“ Langstrumpf sowie Donald Duck – nebst einer Warnung bezüglich der seit Monaten voranschreitenden Monster-Invasion.

Street Art Mainz Spock: Erster Offizier auf der Brücke

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Liza Codys Obdachlosenroman Lady Bag: „Quasseln, quasseln, quasseln und nichts merken.“

London-Literatur Lady BagEine Obdachlose mit Hund versucht, ein Verbrechen in London aufzuklären. Das ist der Plot (um es kurz zu machen) von Lady Bag. Und dennoch habe ich keinen Kriminalroman gelesen.

Gelesen habe ich einen Großstadtroman aus der Perspektive einer Ausgestoßenen. Ihre besten Freunde sind der Rotwein und Hund Elektra. Das war nicht immer so. Erst einmal ihr Vermögen und ihren gut bezahlten Job verloren, geht es – aus der Sicht der Gesellschaft – für sie bergab:

„Sie besorgen dir eine Behelfsunterkunft in einer Vorstadtpension, meilenweit von Sozial- und Arbeitsamt. Du hast kein Geld für den Bus, also brauchst du Stunden, um zu Fuß hinzulaufen, nur um festzustellen, dass das zuständige Büro geschlossen hat.“

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Leonard Nimoy. Meine Geschichte.

Zwei schlechte Fotos habe ich noch von ihm gefunden – aufgenommen im analogen Zeitalter, Sternzeit unbekannt.

Die Fotos stammen von einer Star Trek Convention in Deutschland.

Was Leonard Nimoy damals vor deutschem Publikum erzählte, war Folgendes: In seiner Jugend habe er sich geschworen, niemals in seinem Leben deutschen Boden zu betreten.

Und dann, im damals bereits hohen Alter, hatte er es sich anders überlegt. Und da stand er nun, auf deutschem Boden, auf einer deutschen Bühne. Es war vermutlich keine logische Entscheidung, sondern eine menschliche.

Als Leonard Nimoy seine abschließende Rede hielt, erhielt er Standing Ovations. Wer gerührter war, das deutsche Publikum oder Leonard Nimoy, man weiß es nicht.

Das ist meine Geschichte von Leonard Nimoy. Das ist meine Geschichte von Deutschland.

Trackback! danares.mag im Radio

Radio, what’s new?

Trackback: danares.mag im RadioNeu im Radio ist, dass die Betreiberin von danares.mag (eine fleißige Radio- und Podcast-Hörerin) gestern zum ersten Mal hinter das Mikrofon trat und die Welt mit ihrer Meinung belästigen durfte. :-)

Mit der sehr freundlichen Teresa Sickert sprach ich in der Radio-Sendung Trackback über Weltliteratur und Straßenpoesie, die Straßen von London, die coolste Autorin Brasiliens und den Unterschied zwischen Content und Inhalt.

Die liebe Blogger-Kollegin Miss Booleana hatte mich für das Interview vorgeschlagen – und meine Blogger-Vorschläge für die nächste Woche sind die überaus geschätzten Menschen hinter den Blogs von Zeilentiger liest Kesselleben und Gemütliche Sitzsätze. Die großartige Juna im Netz (samt Blog) durfte im Gespräch natürlich nicht unerwähnt bleiben. :-)

Mein Dank gilt übrigens dem pakistanischen Ein-Pfund-Laden im Herzen Londons. Ohne seine famosen Grippe-Tabletten hätte es kein Interview gegeben.

Wie es sich für eine richtige Radio-Sendung gehört, könnt ihr Trackback natürlich auch als Podcast abonnieren.

Die Sendung von gestern mit meinen verschnupften Wortbeiträgen ab Minute 49:05 gibt es hier.


Wie groß sollte unser Aufmerksamkeitskreis sein? Zadie Smiths Erzählung „Die Botschaft von Kambodscha“

London-Literatur_Zadie Smith Botschaft KambodschaIn einer alten Metro-Ausgabe liest Fatou die Geschichte einer Londoner Sklavin. Wenn Fatou ihr eigenes Leben als Haushälterin im Nordwesten von London mit dieser Sklavin vergleicht, dann geht es ihr eigentlich ganz gut.

Sie wurde noch nie von ihren Arbeitgebern verprügelt. (Gut, geohrfeigt schon.) Sie darf sogar das Haus verlassen. Auch die Freiheit versprechende Oyster Card darf sie mitnehmen, wenn sie die Einkäufe der Familie im Londoner Stadtteil Willesden erledigt. Nicht so gut: Ihren Pass musste sie der Familie bei Arbeitsantritt aushändigen – und ihren Lohn bekommt sie auch nicht ausgezahlt, schließlich verursacht Fatou Kosten bei der Nahrungsaufnahme und beim Wasserverbrauch.

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Street Art Mainz: Piggeldy und Frederick

„Frederick, was ist eigentlich Jazz?“ Oder auch: „Frederick, was ist eine Bausünde?“ Bei ihren Wanderungen durch die Straßen von Mainz haben die Großstadtflaneure Piggeldy und Frederick einige wichtige Themen zu klären.

„Frederick, woher kommt eigentlich der Strom?“ Gute Frage – gestellt auf einem Mainzer Stromkasten (Bekleben verboten).

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