„Menschliche Mausefalle“ – Nellie Bly: Zehn Tage im Irrenhaus

Viele Jahre vor Günter Wallraff: Die US-amerikanische Journalistin Nellie Bly schleust sich undercover in eine Psychiatrie ein. Und wie in Wallraffs Reportage von 1969 über seine Erlebnisse in der Psychiatrie von Goddelau, stellt sich Nellie Bly 1887 eine wesentliche Frage: „Wie werden Sie mich herausholen“, fragt sie ihren Herausgeber von der New York World, „wenn ich einmal drin bin?“. Mit der Diagnose „gesund“ die Klinik verlassen zu können, das schien Bly ebenso wenig vorstellbar wie es sich später bei Wallraff herausstellen sollte. Weiterlesen „„Menschliche Mausefalle“ – Nellie Bly: Zehn Tage im Irrenhaus“

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NoViolet Bulawayo: Wir brauchen neue Namen

Wir brauchen neue NamenNamen gibt es viele in diesem Roman: Da ist die junge Protagonistin Darling, die mit ihren Freunden Bastard, Chipo und Godknows durch die Straßen ihres Ortes zieht. Der Ort trägt den Namen Paradise. Paradise ist eine Blechhüttensiedlung.

Um sich die Zeit zu vertreiben, erfinden Darling und ihre Freunde Spiele, zum Beispiel das Landspiel: „Aber vorher müssen wir uns um die Namen streiten, weil alle bestimmte Länder sein wollen, also alle wollen USA sein und England und Kanada… Keiner will so ein lumpiges Land sein wie Kongo, Somalia oder Irak, wie Sudan, Haiti oder Sri Lanka oder auch das, in dem wir leben.“

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