„Das kann ich nicht twittern!“ – LiteraturCamp Heidelberg

Besucht man zum zweiten Mal ein Barcamp, gehört man irgendwie schon zu den alten Hasen. Erspart wird einem beispielsweise die Running-Gag-Begrüßung: „Hallo! Jeder, der zum ersten Mal auf einem Barcamp ist, muss eine Session anbieten.“

Besucht man zum zweiten Mal ein Barcamp, gehört man irgendwie nicht zu den alten Hasen – denn man weiß, dass die Basisverpflegung kostenlos ist, schleppt aber trotzdem das Survival Kit für einen dreiwöchigen Wildnisaufenthalt mit.

Das LiteraturCamp Heidelberg (#litcamp16) fand am 11. und 12. Juni 2016 in der Alten Feuerwache Heidelberg statt. Wie bei einem Barcamp üblich, werden die Themen der Sessions erst am Tag selbst festgelegt – jeder Teilnehmer darf eine Session anbieten oder auch, in der Hoffnung auf anwesende Experten, eine Session erfragen.

Kleine Auswahl der Sessions:

Auf der Website des LiteraturCamps findet ihr alle Sessions vom Samstag und Sonntag.

Das A&O führte uns in der Session „Versteckte Verse“ in das Geheimnis von Blackout Poetry ein. Hier geht es im Wesentlichen darum, einem Text durch das Schwärzen von Wörtern einen neuen Gedichtsinn zu verleihen. „Erschaffende Dekonstruktion“ nennt es das A&O in ihrer Anleitung.

Es folgen viele konzentrierte Menschen auf der Suche nach versteckten Versen, (Foto von Julia Schönborn, (noch) berühmter unter dem Namen Juna im Netz):

Weitere Sessions, Menschen, Hunde, Klorollen:.

Der eigentliche Protagonist des Wochenendes war das Gebäude, nämlich die Alte Feuerwache Heidelberg@CatchKati von der Schiller Buchhandlung in Stuttgart schlug freundlicherweise als Session einen Rundgang durch das Gebäude vor, und so folgten wir @dirkwelz vom Dezernat 16 (und dem freundlichen Herrn, dessen Namen ich leider nicht kenne, da ich vergaß, sein Badge zu fotografieren) gemeinsam mit Valentin Bachem, meinem persönlichen King of Heidelberg, durch verwickelte Sätze über verwendelte Treppen in verwinkelte Gänge:

Wichtige Regel für jedes BarCamp: Du bist nur dort, wenn du auch darüber twitterst – und zwar ausschließlich themenrelevante Tweets mit Mehrwert für Follower:

Abschließend die allerwichtigste Regel: Wenn dir ein Barcamp samt Location gefallen hat und das Orgateam unschlagbar gut ist, dann mache unbedingt Werbung für das nächste Event dieser freundlichen Menschen – als da wäre das BarCamp Rhein-Neckar, das am 2. und 3. Juli ebenfalls in der Alten Feuerwache in Heidelberg stattfindet. Ich freue mich auf eure Tweets () – mit oder ohne Pointe!


 

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Autor: andreabreuer

Bloggt über Weltliteratur & Straßenpoesie. Arbeitet mit Texten, Menschen & Sprachen. Mainz. |

3 Kommentare zu „„Das kann ich nicht twittern!“ – LiteraturCamp Heidelberg“

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